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Reisende aus dem 16. Jahrhundert beschrieben in ihren Reiseberichten aus Trannsylvanien, das heutige Siebenbürgen, von Geschöpfen die weder tot noch lebendig waren. Nachts kamen sie aus ihren Verstecken und ernährten sich von Menschenblut. Diese Wesen hatten verschiedene Namen: Vurculac oder Wampyr wurden sie in Siebenbürgen, in den Karpaten, in der Walachei und aus benachbarten Gebieten des Balkans genannt. In Litauen nannte man sie Vaidilas. Bei den Slawen hießen sie, je nach Gegend, Mahr oder Zmora. So viele Namen der Vampir auch hatte, so verschieden war auch sein Äusseres. Die populärste Beschreibung kommt wieder aus Siebenbürgen. Dort soll er totenblasse Haut gehabt haben, dazu blutrote Lippen und lange Fingernägel. Sonst soll seine Erscheinung hypnotisch und anziehend gewesen sein.
In Rußland hatten sie ein violettes Gesicht. In Bulgarien atmeten sie nur durch ein Nasenloch und, in Bayern hatten sie beim Schlafen immer das linke Auge geöffnet. In Brasilien hatten Vampire plüschbedeckte Füße, in Albanien sollen sie sogar hochhackige Schuhe getragen haben. In Amerika trank der Vampir nicht mit dem Mund sondern mit der Nase, und in Mexico hatte er einen fleiscghlosen Schädel. Trotz all´ dieser, manchmal ekelhaften Merkmale, war eines für jeden von ihm sicher, er soll vor vollkommener Schönheit gestrahlt haben.
Bauern beobachteten wie sich diese Geschöpfe in Wölfe, Fledermäuse und ahnlich Getier, ja sogar Nebel verwandelt haben. Vampire sollen die Herrschaft über den Wind und alle nächtlichen Geschöpfe haben.

Wie aber vermehren sich Vampire? Bekannt ist ja, daß wenn man von einem Vampir gebissen wird und dann von seinem Blut kostet unmittelbar die Verwandlung einsetzt Aber nicht nur diese Methode macht den Menschen zum Vampir. Eine schwarze Katze die über eien Leiche springt soll diese zum ewigen nächtlichen Umherwandern verdammen. Auch reichte schon oft ein böser Blick auf eine schwangere Frau um das Baby zum Untoten zu machen. Auch schlechte und böse Menschen wurden zum Vampir.

Die Krankheit Porphyria erythropoetica unterstützte den Vampirglauben sehr. Diese Krankheit tauchte vor allem im Mittelalter auf. Personen die erkrankt waren bekamen in der Sonne blutige Risse, und mussten diese deswegen meiden. Um den Blutverlust auszugleichen, wurden sie von den Ärzten beauftragt Rinderblut zu trinken.

Die Menschen dachten sich immer mehr Arten aus die Nachtschwärmer zu vernichten oder wenigstens sie zu vertreiben. Tagsüber, so glaubte man, war man vor ihnen sicher. Kalk, Knoblauch, Weihwasser und Cruzifixe sollen eine abschrekende Wirkung haben, dies aber allerdings auch nur bei jungen Vampiren. Ein Pfahl durchs Herz, das Abtrennen des Kopfes oder beschießen mit Silberpatronen sollen sie vernichten. Um den Vampir zu erlösen und seine Seele zu retten trennte man ihm ebenfalls den Kopf ab. Einen schlafenden Vampir konnte man angeblich auch erledigen, indem man ihm kochendheißes Wasser ins Grab schüttete.

Anfang des 19. Jahrhunderts widmeten Dichter ihr Können den so faszinierenden Vampiren. So z.B. Nikolai Gogol, Leo Tolstoi, E.T.A. Hoffmann und Prosper Merimee. Der Vampirkult den man heute kennt setzte in England vor allem durch den Roman Varney the vampire ein. 1897 schrieb der Ire Bram Stoker seinen weltberühmten Roman Dracula. Als Vorbild für seinen Titelhelden hatte Stoker wohl den Rumänen Vlad Tepes auch Woiwoden Vlad V. Er herrschte 1452 bis 1462 über die Walachei. Er hatte den Beinamen Vlad der Pfähler. Als Kind von den Türken gefangengenommen entwickelte er später im Krieg gegen sie barbarische Rituale um sich an ihnen zu rächen. Er soll weit über 40 000 Menschen alleine durch Pfählen umgebracht haben.

Im Laufe der Zeit kamen die Vampire dann zum Film, es gibt wohl kein Kind welches noch nicht vom Grafen Dracula gehört hat.....

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Vampirlöwe

Ein Vampirlöwe kam von weit her,
brüllte und saugte mein Blut leer.

Wenn Brüllen Flüstern ist,
wenn rotes Herzblut fliesst,
dann stellen sich Fragen die keiner versteht.



Von allen Seiten an die Wand gedrückt,
fühl ich, als wär ich das Tier,
kämpf mich frei, weg von hier,
will nur in die Weite zurück,
in meine Weite, die so voller Leben ist.


Zurück bleibt der Vampirlöwe,
mit einem Pflock mitten im Herz
und allein mit all dem Schmerz.

Sei nicht traurig und vergib,
nachtschwarzer Vampir,
mein Herz ruht bei Dir.


(Cathy)



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