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Runenmagie



In den kalten Ländern Skandinaviens vor mehr als 2000 Jahren, kamen Schamanen auf die Idee, vergängliche magische Vorstellungen in Gestalt von Symbolen festzuhalten, die sie Runen nannten. Diese Zeichen, die in Kieselsteinen und Holzstückchen eingeritzt wurden, dienten als Talismane und auch zur Weissagung und schützten und führten diejenigen, die ihre Weisheit suchten.

Aus den ursprünglichen Runensymbolen entwickelten sich die Buchstaben des ersten germanischen Alphabets, des Futhark. Selbst als die Zeichen praktische Anwendung fanden, verloren sie nicht ihre okkulte Bedeutung. Sie wurden auf Häuser gemalt, um das Böse abzuwehren. Krieger ritzten sie in die Griffe ihrer Schwerter ein, um stark im Kampf zu sein. Hebammen zeichneten sie auf die Handflächen gebärender Frauen, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu gewährleisten. Schamanen benutzten sie, um mit den Toten zu kommunizieren, sogar um zu fliegen.



Wanderpriester und -priesterinnen reisten von Stadt zu Stadt und lasen aus den in Holz eingeritzten Symbolen die Zukunft. Auf Bitten der Dorfbewohner warfen die Seher ihre Runen auf weißes Tuch, um sie nach festgelegten Regeln zu deuten.

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Odin und die Runen


Wer hätte gewußt, dass Odin einmal wirklich lebte? Nicht viele. Ja, er war einmal ein Mensch. Zugegeben ein König, dennoch ein Mensch. Doch was machte Odin so besonders? Was tat er, dass er als ein “Gott” bekannt wurde? Ich will es euch verraten. Er war es, der die Runen und ihre Bedeutung erfand.

Ihr müsst euch das so vorstellen: Genau so wie in der heutigen Zeit im Bundestag, trafen sich die Obersten eines Volkes, um zu tagen. Es ging natürlich groß her mit Met und Weib (Mag wohl heute auch so sein, nur nicht offiziell). Dort saßen sie nun und beratschlagten über Kriege, Schlachten, schmiedeten Pläne usw.

Der normale “Bürger” konnte, genau wie heute, nicht verstehen, was dort stundenlang diskutiert wurde. Odin verstand, dass das Volk wissen musste, um was es geht. Um den Sinn dessen, was geredet wurde zu “übersetzen”, erfand er die Runen. Jede Rune hat deshalb eine andere, tiefe Bedeutung.



Aus diesem Grund ist es eigentlich unmöglich, einen einzelnen Buchstaben in eine Rune zu übersetzen. Denn wie gesagt: ein Buchstabe alleine hat keine Bedeutung. Doch ein Satz oder eine Handlung schon. Und das ist es, was eine Rune ist. Sie ist Ausdruckskraft. Sie ist verständlich für den, der weiß, wie sie zu deuten ist.

Odin wollte also nur übersetzen, zusammenbringen. Nun verstanden die Menschen, was mit komplizierten Sätzen gemeint war. Auch konnte man die Runen für das alltägliche Leben verwenden. Sie waren zum einen, wie eben erwähnt Übersetzer, zum anderen hatten sie auch spirituellen Sinn. Sie sagten eigentlich nur dass, was jedem Menschen von Natur an gegeben ist. Aber in einer einfachen Form, ohne viel Worte darum zu machen.

Ich möchte euch dennoch eine der zahlreichen Tabellen zur sog. “Runenübersetzung” nicht vorenthalten:. Doch beachtet: Runen lassen sich von ihrem Ursprung nicht wirklich in Buchstaben übersetzen.



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Mythos

Rune bedeutet Geheimnis, geraunter Spruchzauber, der die Dinge bei ihrem wahren Namen nennt. Das war bekanntlich die Grundlage aller Magie.

In der Edda finden wir Fragmente über die Runenentstehung, nach Lindholms Interpretation schafft Odin durch Runen das Wort und prägt es dem Atem ein - das ist der germanische Schöpfungsmythos der Sprache.




Odin erlauschte die verborgenen Runen aller Dinge und wandelte sie um in menschliche Sprache, als er "am windigen Baum neun Nächte lang" hing. Der weise Riese Mimir reichte Odin den Erlösungstrank aus dem heiligen Brunnen, in dessen Wasser sich die Erinnerungen aller Weltvergangenheit spiegeln, und "redet Runenkunde":

Runen sollst du lernen und rätliche Stäbe,
Stäbe gar stark, Zeichen voll Zauberkraft,
wie sie zog der Zauberherr,
wie sie wirkten Weihgötter,
wie sie ritzte der Raterfürst.

"Zauberherr" und "Raterfürst" stehen für Odin selbst, d.h. er hat bei Mimir Runenkunde studiert. Ursprünglich stammen die Zeichen von den Göttern und überweltlichen Mächten.







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